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Tipps zu EEP
[Selbstfahr- und automatische Strecke] - [Blockstelle mit Mindesthaltzeit] - [T-Kreuzung]
[Steigungen sanft beenden]

Selbstfahr- und automatische Strecke [nach oben]
Bestimmt fahren manche der EEPler auch gerne selbst einen Zug durch die ansonsten automatisierte Anlage, allerdings ist das keine Vollzeit-Beschäftigung, irgendwann hängt einem die Strecke zum Hals raus - ab und zu reinsetzen dürfte aber immer interessant sein.
Nur: In die Automatik eingreifen, damit man selbst fahren kann und danach alles wieder zurückstellen ist aufwändig
Lösung: Die Automatik muss für solche Umstellungen vorbereitet sein

Tipp im Tipp: Diese Steuerung sollte nur auf einigermaßen unabhängigen Strecken eingesetzt werden, sonst kann es die restliche Automatik durcheinander werfen.

Steuerung:

Zuerst verlegt man einen Steuerkreis, damit die Steuerung zwischen selbst fahren und Automatik gewechselt werden kann. Darauf wird ein Signal [hier Nr. 1] platziert, ein Schaltauto wird auch benötigt
Auf der Strecke, die mit der Steuerung versehen werden soll, stehen, wie üblich, die Signale. [1] Signalnummern: 2 , 3 , 4 , ...
Im Beispiel wird davon ausgegangen, dass dies Bahnhofssignale sind, immer auf zu stehen und durch zeitverzögerte KP auf auf gestellt werden, sowie direkt danach wieder geschlossen werden.

Steht das Schaltauto (Signal 1 auf zu), erledigt EEP die Steuerung des Zuges oä.
Fährt das Schaltauto (Signal 1 auf auf), muss selbst gefahren werden.

Hinter Signal 1 werden nun für die Signal 2 - 4 [...] Fahrtkontakte gesetzt. Überfährt das Schaltauto diese KP, werden die Signale auf auf gestellt. Somit würde der Zug durch den Bahnhof durchfahren, was auch beabsichtigt ist, da selbst gefahren werden soll.
Vor das Vorsignal von Signal 1 werden für die Signale 2 - 4 [...] Haltkontakte gesetzt, allerdings mit der Eigenschaft, dass diese nur ausgelöst werden, wenn Signal 1 zu ist.
Nun können, wie gewohnt, die Kontaktpunkte für die eigentliche Schaltung der Signale gelegt werden, allerdings dürfen alle nur dann auslösen, wenn Signal 1 zu ist.

So funktioniert es jetzt:
Der Zug fährt, automatisch gesteuert ganz nach seinen KP für Signale oder Fahrzeug, Kamera etc. Wer nun selbst fahren möchte, schält Signal 1 auf Fahrt[2]. Der Zug wird hierbei losgelassen, fährt also dann immer mit der letzten Geschwindigkeit, bis er per Hand übernommen oder wieder von der Automatik gefangen wird. Alle Kontaktpunkte, die den Zug regeln, sind außer Kraft gesetzt, da diese nur schalten, wenn Signal 1 zu ist.
Somit könnte man jetzt auch mit 400 km/h über die StraBa-Strecke donnern, wenn man will. Hat man genug vom Lokführer-Alltag, überlässt man den Zug wieder seinem Schicksal, indem man Signal 1 wieder auf Halt schält. Damit wird der Zug beim nächsten KP wieder eingefangen.

_______________
[1] = Kontaktpunkte, die außerhalb der Strecke schalten (z.b. Bahnübergänge etc.) sollten auch im Hand-Modus schalten
[2] = Das Signal 1 muss für die Dauer des Hand-Modus unbedingt geöffnet bleiben


Blockstelle mit Mindesthaltezeit [nach oben]
Blockstelle_mit_Mindesthaltezeit.pdf


T-Kreuzung [nach oben]
Eine Anleitung zum Bau einer T-Kreuzung unter EEP.
T-Kreuzung.pdf


Steigungen sanft beenden [nach oben]
image_TipIn der aktuellen Version von EEP, Version 5 + Plugins bzw. 6 hat man immer noch das Problem, dass Steigungen nicht sanft beendet werden können. Im Folgenden soll gezeigt werden, wie dies einigermaßen gelingt. Ohne spezielle Gleise bzw. ohne Eingriff in die Anlagen-Datei kann dies nicht vollständig gelingen. Ich hatte lange Zeit jeweils eine Seite - die, mit der ich angefangen hatte - mit dieser Methode abgerundet. Jedoch wollte ich später beide Seiten so beenden. Und so bin ich vorgegangen:

Erst einmal am offenen Ende die Steigung verlegt: Mit 5m - Gleisen in 0,5° - Schritten bis auf 2° Steigung angehoben. Man sieht schon in 3D, dass die Steigung sehr rund ist. Jetzt haben wir zwar die erste Seite abgerundet, aber die andere Seite steht noch aus. Man rechne nun zusammen, wieviel cm die Strecke in der Übergangsphase an Steigung überwindet. Dies sind bei 2° 26cm. Wenn unsere Strecke steigt, ziehen wir die 26cm von der Endhöhe ab, sinkt die Strecke, addieren wir dazu. Jetzt legen wir beliebig lange Gleise solange, bis das letzte verlegte Gleis die Höhe überschreitet (unterschreitet), das zuvor gelegte jedoch die Höhe noch unterschreitet (überschreitet). Dann sehen wir uns an, wie lang das (letzte) Gleis ist und welche Höhe es überwindet. Startet dieses Gleis zb. bei 7.50m und wir wollen zu 8.30m, sind die 26cm noch abzuziehen, also bis 8.04m, dann sind noch 54cm zu überwinden. Wir müssen dann nur noch folgende Formel anwenden:
Hü:(H/L) Hü ist die noch zu überwindende Länge| H die Höhe, die das Gleis überwindet| L die Länge des Gleises.
Rechenbeispiel:
Von Höhe 8.30m auf 0,60m bei einer Steigung von -2,5°.
Höhe überwinden während des Steigungsübergangs: 43cm
Letztes Gleis überwindet eine Höhe von 2,62m, Länge 60m (von 2,63m zu 0,01m)
Es soll auf Höhe 1,03m enden (0,60+0,43).
Zu überwindende Höhe ist 1,60m (2,63-1,03)

Die Rechnung lautet:
1,6 : (2,62 : 60) = 36,64122137m
Das letzte Gleis muss also bei einer Steigung von -3° von 60 auf 36,64122137m gekürzt werden. Dann endet das Gleis auf Höhe 1,03. Von dort aus kann dann wieder in 5m - Abschnitten das Ende der Steigung, wie oben beschrieben, errichtet werden.

Steigungsbild